• Lackieren & Reparieren seit über 50 Jahren!

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Über uns

Zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2011 hat das Göttinger Tageblatt über uns berichtet.

Im Folgenden der Artikel:

Fünf arbeitsreiche und schöne Jahrzehnte

50 Jahre Autolackiererei Hilterhaus in Göttingen

Göttingen (hr). 1961: Die DDR errichtet die Mauer, der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin fliegt als erster Mensch in den Weltraum, das erste deutsche Kernkraftwerk geht in Betrieb. In Göttingen eröffnet Friedrich-Wilhelm Hilterhaus eine Autolackiererei. Doch während es DDR und Sowjetunion nicht mehr gibt und auch die Kernkraft wohl nicht mehr lange, existiert die kleine Firma in der Groner Landstraße 33a immer noch. In diesem Jahr feiert die „Autolackiererei Hilterhaus“ ihr 50-jähriges Jubiläum.

„Es waren arbeitsreiche, aber schöne Jahre“, blickt der heute 75-jährige Hilterhaus zurück. Nach Lehre und Meisterbrief, den er in Abendlehrgängen erwarb, übernahm er eine kleine Werkstatt und stellte zwei Mitarbeiter ein. Bis 1976 zahlte Hilterhaus Miete, dann kaufte er Grundstück und Gebäude. 1982 baute er um und vergrößerte den Betrieb. Fünf Jahre später dann der Schock: Feuer, das gesamte Gebäude brennte nieder. Doch Hilterhaus ließ sich nicht unterkriegen, fing wieder ganz von vorn an und hatte weniger als ein Jahr später alles wieder aufgebaut. 2004 dann gingen er und seine Frau Karin, die das Büro gemanagt hatte, in Rente. Sohn Karsten (47-jähriger Karosseriebauer) übernahm, der andere Sohn – Axel – arbeitet als Bauingenieur.

Fünf Angestellte hat der Betrieb heute, einen Meister, zwei Gesellen, zwei Lehrlinge. Fast jedes Jahr wird ein neuer Auszubildender eingestellt. Rund 80 Prozent des Umsatzes entfallen auf Lackier-, etwa 20 Prozent auf Karosseriearbeiten. „Beule raus – Hilterhaus“ lautet der Werbespruch für letzteres Geschäftsfeld. „Die Lacke waren früher ungesund und sind es auch heute noch“, sagt Friedrich-Wilhelm Hilterhaus. „Aber man ist unvergleichlich viel besser geschützt.“ Der „Papierkram“ und die Bürokratie hätten im Laufe der Jahre zugenommen. Er geht auch heute noch fast jeden Vormittag ins Büro, nicht jedoch in die Werkstatt: „Die harte Arbeit ist für meine Knochen zu viel.“ Bis zu seiner Berentung machte er selten Urlaub, und wenn, nicht länger als eine Woche. Jetzt fahren er und Ehefrau Karin regelmäßig weg. In die Berge, auf die Kanaren und an die Ostsee, verrät der Seniorchef des Göttinger Unternehmens.

Quelle: Göttinger Tageblatt
 

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